FeierN An den Spannenden Schnittstellen Ihres Lebens


Thomas Friedhoff

  • Theologiestudium am Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden. Fortbildung klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspychotherapie. Zusatzausbildung als Pastor der Metropolitan Community Church (MCC)
  • Gründer und Leiter der Basisgemeinde MCC-Hamburg (Kirche - nicht nur - für Lesben und Schwule). 1995 als Pastor der MCC ordiniert und kontinuierlich in der Gemeindearbeit tätig. Parallel: 1986-1990 Leiter der Homosexuellenberatungstelle im Hamburger Magnus-Hirschfeld-Centrum. 1990-2004 Teilzeittätigkeit beim AIDS-Präventionsprojekt Hein & Fiete in Hamburg
  • Seit 2004 als feierwerker aktiv: Freie Trauungen, Trauerfeiern, Willkommensfeiern
  • Verheiratet mit seinem langjährigen Lebensgefährten Khang


Angefangen...


   ....hat alles bei Hochzeiten und Verpartnerungen, die ich im Rahmen meiner Gemeindearbeit  gestaltet habe. Da geschah es immer wieder: Hinterher kamen Gäste auf mich zu und erzählten, wie begeistert sie von der Trauung waren. Dann folgte oft die Frage, ob ich mir vorstellen könne, für sie eine ähnliche Feier durchzuführen. Allerdings hätten sie mit Kirche nichts zu tun und mit Religiosität auch nicht. Ob ich ihre Hochzeit trotzdem übernehmen könnte?

    Klar konnte ich das; denn eine Trauung kann unter ganz verschiedenen Aspekten stehen. Dazu kann der religiöse gehören, muss aber nicht. So habe ich 2004 mit ersten freien und interreligiösen Trauungen begonnen. Dass ich dabei auf meine Erfahrungen mit kirchlichen Trauungen zurückgreifen konnte, war für den Start sehr hilfreich. Mittlerweile kann ich auf eine langjährige Praxis mit mehr als 200 freien Trauungen zurückblicken.

    Ob Ihre Trauung weltanschaulich neutral oder religiös ausfallen soll entscheiden Sie. Mir ist wichtig, dass Sie dies „Fest Ihres Lebens“ als für Sie stimmige, berührende und wegweisende Feier erleben können. Wenn ich als feierwerker solch eine Zeremonie mit Ihnen entwickeln und für Sie gestalten kann, bin ich gern für Sie da.

Ihr

Thomas Friedhoff

 


Auf ein Wort:

Älterwerden hat echt seine Tücken: Die Haare werden grau und gräuer, hier zwackt was, ohne Lesebrille geht nichts mehr, da zwackt auch was… Wenn man beginnt, sich mit solchen Phänomen rumzuschlagen, fällt die Wahrnehmung nicht leicht, dass da auch etwas Positives mitwächst. Doch das gibt es wirklich. Es hat etwas mit wachsender Lebenserfahrung zu tun:

   Erfahrungen macht man ja nur dadurch, dass man sie macht. Dabei vergeht Zeit. Währenddessen wird man älter. Und manchmal – wenn ich gerade nicht von der Lesebrille genervt bin - stehe ich neben mir und staune über das Plus an Begegnungen, an Lernen, an Erfahrung, das im Lauf der Jahre gewachsen ist. Dies Plus wirkt sich auch bei den Hochzeiten (und anderen Feiern), die ich gestalte, aus. Irgendeinen platten 08/15 Romantikkitsch habe ich nie gemacht. Aber das ist in den vergangenen 15 Jahren, die ich mit freien Trauungen befasst bin, immer intensiver geworden:

   Das Hinhören auf die Paare, das Erspüren ihrer Besonderheit und die Lust am Darstellen ihrer Einzigartigkeit. Ich bekomme immer wieder das Feedback, dass es als sehr berührend und wegweisend erlebt wird, wie meine Feiern rüberbringen, was die Paare ausmacht. Wie es dabei gelingt, Spannungsbögen zwischen humorvollen, augenzwinkernden und ernsthaften Passagen zu schlagen, wird mir als besondere Qualität rückgemeldet. 

   Dass all das heute noch besser geht als zu Beginn meiner feierwerker-Praxis, hat sicher mit meiner langjährigen Erfahrung zu tun. Gleichzeitig fühlt sich

 jede Hochzeit völlig einmalig an. Die Begegnung mit einem neuen Paar ist jedes Mal etwas ganz Frisches und Einzigartiges für mich. Und was nach all den Jahren nie nachgelassen hat, ist mein Respekt vor Hochzeit als der Feier schlechthin im Leben eines Paares. Ich erlebe es immer wieder als einen tiefen Vertrauensbeweis, wenn Menschen mir die Gestaltung dieses Festes ihres Lebens anvertrauen. Das zu erarbeiten und dann durchzuführen ist auch nach dem 200. Mal einmalig, taufrisch und jedes Mal eine absolut spannende Herausforderung.

   Erwähnte ich das schon, dass Älterwerden seine Tücken hat? Aber wenn es so funktioniert, dass es einen an Kompetenz und Erfahrung reifen lässt, während es einem gleichzeitig mit jeder Trauung völlig neue, überraschende, frische Erfahrungen und Begegnung schenkt, dann hat es was, wenn man dabei älter wird. Dann nimm man glatt die Lesebrille in Kauf und das Zwacken…